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Wir haben
uns für Marke Eigenbau- Volieren entschieden, da es zum einen
wesentlich günstiger ist, als eine Fertigbau-Voliere und zum
anderen handwerken wird gerne und konnten so die Volieren ganz
nach unseren Vorstellungen bauen.
Voliere Nr. 1 ist, wie Ihr aus dem Foto erkennen könnt, eine Eckvoliere, die 2 Meter hoch ist und an den langen Seiten jeweils
1,50 Meter lang ist. Ganz dreieckig ist sie nicht geworden,
weil wir noch ein bisschen mehr Platz für unsere Vögel schaffen
wollten und an beiden Seiten eine Wand von 0,50 Meter eingebaut
haben. Weil die Voliere ganz in der Ecke an der Wand steht,
wollten wir keine Voliere, die nur aus Maschendraht besteht, da es
uns unmöglich gewesen wäre, den anfallenden Dreck dahinter zu
beseitigen. Ein weiterer Grund, weshalb wir uns für Spanplatten
entschieden haben, ist dass wir so die Sitzmöglichkeiten besser
befestigen können. Die Platten haben wir mit dicken Schrauben
direkt an der Wand angebracht.
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Die Decke
haben wir ebenfalls aus Spanplatten gemacht, da wir so wieder
etwas mehr Stauraum für den durch die Voliere verloren gegangenen
Platz haben. Außerdem bietet uns diese stabile Decke etwas mehr Möglichkeiten
Spielsachen und Kletterstangen zu befestigen.
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Den
Innenraum haben wir wie folgt gestaltet. An der rechten Wand haben
wir oben einen hohlen Baumstumpf aus Korkrinde mit zwei Seilen aus
Naturseil befestigt. Des weiteren haben wir im vorderen Bereich
der rechten Deckenhälfte eine Sitzgelegenheit - bestehend aus
einer dicken Holzstange und vier dünneren Sitzstangen - mittels
Haken aufgehängt.
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In der
linken oberen Hälfte der Voliere haben wir mittels Schrauben
einen dickeren Ast befestigt und darunter wieder einen kleinen,
hohlen Baumstamm aus Korkrinde. In der Mitte, auf dem Boden
stehend haben wir einen dicken Ast aufgestellt und zusätzlich zum
sitzen haben wir ein ca. 5 Meter langes Naturseil mehrfach durch
die Voliere gespannt, allerdings so, dass es beim Fliegen nicht im
Weg ist. Den vorderen Bereich der Voliere haben wir komplett frei
gelassen, damit unsere kleinen noch genug Platz zum Fliegen haben.
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Da die
Voliere zu groß ist für eine Bodenwanne und die Form der Voliere
es auch irgendwie unmöglich gemacht hat´, haben wir den Boden
mit PVC ausgelegt und jede Lücke abgedichtet. So kommt kein Dreck
durch und wir können die Voliere auch sehr leicht reinigen. Da
wir uns für Buchengranulat als Bodenbelag entschieden haben, haben wir
den unteren Rand der Voliere mit Dachschieferplatten versehen,
damit sich das Streu nicht bei jedem Flug der lieben Kleinen in
unserer Wohnung verteilt. Eine günstige, aber anschauliche Lösung,
wie wir meinen.
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Die
Futterluke haben wir aus Plexiglas gemacht und mit einem
Holzrahmen versehen. Nachträglich haben wir ein Brett am
Futterplatz mehr befestigt, da das angepflanzte Grünfutter auf
dem Boden nicht angenommen wurde. An der Seitenwand haben wir Nägel
angebracht, da wir so das tägliche Obst besser befestigen können
und es so nicht gleich von unseren Ziegen auf den Boden
geschmissen wird, was die beiden mit Vorliebe tun. Die einzige
Schale, die jetzt noch auf dem Boden steht, ist die Badeschale und
die bleibt auch da, weil das Streu das Wasser beim Plantschen sehr
gut auffängt.
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So, was ist
noch zu der Voliere zu sagen? Ach ja, die Tür und der Unterschlupf
für die Kathis. Die Tür ist zur Zeit noch durchgehend von oben bis
unten, wird aber noch zu einer Zweiteiligen umgebaut, da Julia
jede Gelegenheit nutzt, um aus der Voliere zu kommen und im Zimmer
"rumzuschnüffeln". Bei einer Zweiteiligen hat sie da weniger
Möglichkeiten zu, wenn nur der untere Teil aufgemacht wird. Den
Unterschlupf haben wir hauptsächlich für die Kathis gebaut, weil
die nachts eine Art Nistkasten zum Schlafen brauchen. Dazu haben
wir eine 1m Holzstange und ein 2 x 0,2 m Brett gekauft. Das Brett
haben wir gleich in ein Brett à 1m und zwei Bretter à 25cm
zurechtschneiden lassen. Den Rest haben wir dann für vorne
benutzt, da der Unterschlupf nicht komplett zu sein muss. Das
ganze haben wir dann zusammen genagelt und unten offen gelassen.
Wenn es unten offen bleibt, erspart man sich die Reinigung des
Häuschens.
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Voliere Nr. 2
war wesentlich einfacher zu bauen. Dafür verwendeten wir das
Regalsystem "IVAR" von Ikea , da unser gesamtes
Arbeitszimmer damit ausgestattet ist. Wir haben zwei Seitenteile
(220cm hoch und 50cm tief), 4 Regalböden und einen Unterschrank
(für Futter und Co.) gekauft.
Am oberen Ende und auf der Höhe, wo die Voliere beginnen soll,
wurde jeweils ein Regalboden eingesteckt. Für die Rückwand haben
wir im Baumarkt eine 5 mm Platte, wie sie für Schrankrückwände
benutzt werden, gekauft und festgenagelt. Die restlichen drei
Seiten haben wir mit Vogelgitter zugemacht. Dann nur noch die
anderen beiden Regalböden in den unteren Bereich des Regals und
den Unterschrank reingeschoben. Zum Schluss haben wir das ganze
mit Ästen, Korkrinde, Kletterseil ausgestattet und fertig ist die
Regal-Voliere. |
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