Verhalten der Wellensittiche
| Wellensittiche sind, wie fast alle Papageienarten, monogam lebende Vögel. Haben sie sich einmal gefunden, so hält die Bindung ein Leben lang an. Alle Unternehmungen werden gemeinsam gemacht. |
| Es sind sehr muntere und aufweckte Vögel. sie sind sehr neugierig und werden- auch in Paarhaltung - schnell zahm. |
| Beobachtet man die Kleinen etwas länger oder beschäftigt sich viel mit ihnen, so kann man einige Verhaltensmuster erkennen. |
| Oft sieht man, dass sich die Wellensittiche gegenseitig die Köpfe kraulen. Die hauptsächliche Bedeutung liegt darin, die Beziehung zueinander zu festigen, indem man sich gegenseitig die Zuneigung zueinander zeigt. Zum anderen hat es einen praktischen, hygienischen Grund. Denn alleine kommt der Wellensittich nicht so gut an sein Kopfgefieder, um es von Staubteilchen zu befreien und die Federn zu glätten. Der Partner kann das mit dem Schnabel besser erledigen. |
| Wenn sich ein Wellensittich erschreckt und er Angst hat, so legt er das Gefieder eng an den Körper an und erstarrt in seiner Bewegung. |
| Auch kann man beobachten, dass sie sich den Schnabel am Ast reiben. Zum einen dient das nach der Nahrungsaufnahme der Reinigung des Schnabels. Zum anderen ist es ein Begrüßungsritual, wenn sich ein Vogel nach längerer Abwesenheit wieder zum Partner gesellt. |
| Sehr viel Zeit verbringen die Wellensittiche auch mit der täglichen Gefiederpflege. Sie putzen sich zwar nicht die ganze Zeit ununterbrochen, aber mehrfach am Tag immer wieder. Dabei entnimmt der Wellensittich aus der Bürzeldrüse ein Sekret, mit dem er das gesamte Gefieder einfettet und somit wasserabstoßend macht. Zusätzlich hält das Sekret Schnabel und Zehen geschmeidig. |