| Katharinasittich ( Bolhorhynchus lineola lineola ) | |
| Beschreibung: | |
| Der Katharinasittich
gehört zur Gattung der Krummschnäbel. Er ist 16/17 cm groß, wobei sein
Schwanz mit 6 cm ziemlich kurz ist. Seine Wildfarbe ist grün, wobei seine
Stirn und sein Bauch eher gelbgrün sind. Fast das ganze Gefieder ist
durch eine dunkle Wellenzeichnung gekennzeichnet. Seine Schwanzfedern sind
an der Spitze schwarz. Des weiteren ist weist sein Flügelbug schwarze
Flecken auf. Sein Schnabel ist hornfarben, seine Beine sind hautfarben. Mutationen treten in Olivgrün, dunkelgrün, mauve, blau, kobaltblau, cremino, lutino, zimt und falbe auf. |
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| Das Weibchen kann man zum einen an der nicht so starken Wellenzeichnung erkennen, was aber auch nicht immer ersichtlich ist. Am besten kann man das Weibchen immer noch an der mittleren Schwanzspitze erkennen. Beim Männchen ist diese durchgehend schwarz. Beim Weibchen ist nur an der Schwanzspitze oder gar nicht schwarz. |
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| Sein Name ist creolischen Absprungs in Mexico, denn dort wurden Sittiche "Catarina" genannt | |
| Er wird ungefähr 10 Jahre alt | |
| Leben in der Wildnis: | |
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Der Katharinasittich
lebt in der Nominatform von Südmexico bis Panama. Eine Unterart (
bolborhynchus lineola tigrinus ) von ihm lebt in Nordwestvenezuela bis in
die Anden von Kolumbien und Mittelperu. Diese beiden Arten unterscheiden
sich nicht großartig. Die Unterart hat lediglich dunklere Linien und
Federn und noch kräftigere Farben. Dort tritt er in kleinen Schwärmen von 10 - 20 Vögeln auf und lebt nomadisch in subtropischen Wäldern und Gebirgswäldern bis zu 2000m Höhe. Während seines schnellen und hohen Fluges fällt er durch sein schrilles und lautes Rufen auf. Ganz im Gegensatz dazu verhält er sich wenn er in Bäumen sitzt. Dort ist er fast ganz still und durch seine Wildfarbe gut getarnt. Er hält sich kaum auf dem Boden auf. |
| Sie begeben sich in größeren Schwärmen auf Nahrungssuche in den Bäumen. Ihre Nahrung besteht größtenteils aus Früchten, Beeren, Blüten, Samen und Nüssen. | |
| Sein Wildbestand ist nicht gefährdet. | |
| Brut | |
| Über das Brutverhalten in der Natur ist kaum etwas bekannt. Man weiß nur soviel, dass er in in toten Baumstämmen brütet. Die Brutzeit variiert von Land zu Land zwischen Juni-August und Dezember. |
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| Bei uns brütet er das ganze Jahr über, wenn die Temperatur über 15°C beträgt, ansonsten von April bis August. | |
| Der Nistkasten sollte mit feinen Holzspänen ausgelegt sein, da die Nisthöhlen in der Natur auch mit Holzstückchen, Federn und anderem Nistmaterial ausgepolstert wird. | |
| Das Weibchen legt meistens 4-5 Eier, ab und zu können es auch bis zu 7 werden. Ab dem zweiten 2 beginnt die Henne das Gelege fest zu bebrüten und wird vom Hahn gefüttert. Oft wird beobachtet, dass der Hahn mit im Brutkasten ist und nur zur Nahrungsaufnahme den Nistkasten verlässt. Die Kleinen schlüpfen nach 18-20 Tagen und sollten im Alter von 10 Tagen mit geschlossenen Ringen ( Ø 4,5 mm ) beringt werden. Nach ca. 5 Wochen werden sie flügge. Nach weiteren 2-3 Wochen sind sie selbständig. Katharinasittiche können ohne Probleme 3 Bruten im Jahr durchziehen, aber sollte man zum Wohl der Tiere nur 2 zulassen. |
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| Zuchtbereit sind sie nach ungefähr einem Jahr, manchmal auch schon etwas früher. | |